quatern,
das
;–/-en
;quaterer,
der
;–/-en
;›Lage aus vier Doppelblättern (= 16 Seiten) innerhalb einer Handschrift, eines Druckes‹; metonymisch auch: ›Heft; kleine Druckschrift‹.
Bedeutungsverwandte:
.Belegblock:
Jch vberschick E. f. g. hie mit das angefangen Magnificat, der vierde quattern ligt noch Jn der pressen.
seht diser trache ist der sterne, | von dem in dem selben quaterne | Sente Johannes offenbar jach.
di turteltube si gesunt adir krang | uf deme steine wonet si gerne, | sus las ich an minem quaterne.
Dañ so dich das orste blat also in harnasch geiaget [...] was werden dãn ein quatern oder tzweintzig die hernach volgẽ / bey dir wircken.
Der letzt quatern in dewtscher Postill Luthers vber Epistel vnd Euangeli tzeigt gar ein andern bescheyd do von, dan du fur gibst.
Quattern sint acht pleter in einem buch.
do die quaternen diss ersten sinnenrichen buͦches heinlich beschlossen lagen vil jaren.
ich han manchen quatern | beid her unnd dar gewant, | das ich nye geschriben fant | das man sie [die mynn] solt myden.
alls dann uff disem tag der raatsbott von Zürch / den andern botten überantwurdt ein getruckten bogen / Zwinglis schwaderns / ruͤmens, jm selbs recht gebens [...] schicktend die ort solchen quatern herren d(octor) Fabern.
Quatern [...] ein bogen papyr in vier plaͤtel zusamen gelegt.
ob den der selb statschreiber sturb vnd nicht alle ding ordenlich geschriben het in das statpuech aus seinen zedeln, registeren vnd quateren.