1
quartane,die
;überwiegend in lat. Flexion;
zu
mhd.
quartâne
›viertägiges Wechselfieber‹
(), dies aus lat.
quartana
›viertägiges Fieber‹
(Georges, Neub.
; vgl. 2, 4002
Schulz/Basler
).3, 35
›viertägiges Fieber; Malaria quartana‹.
Heilkundliche und medizinische Texte.
Belegblock:
Gerßet / sy wer den leyp gar: enczwar dy materien / ist in denn aderen vnd macht dy quartana / (das ist das calde
[›phlegmatische‹],
das do vber den iiij / tag wirt). daz sych dy nature vnderwylen reyneghet, vnde allermeyst, ef he de quartanam heuet gehat, so sal dez harn vyel syn.
Costus gestoissen zuͦ puluer vnd gemischet mit baümoͤle vñ den lyp do mit geswmieret benymt febrem von dem vierden dag genant quartanam.
Ebd.
109, 8
: Diß krut gesotten in wyn vnd den gedrũcken benympt das feber quartan.
Ist ez [dat blut] aber swartz vnd swebet vil waßers dar obe, so ist ez daz fryßen vnd dye quartane.
es seind auch etliche mal febres dermaßen vertriben worden, das auf solich verbluten zwojerige quartan geheilt seind worden, die mit keiner arznei mochten genesen.