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quartane,
die
;
überwiegend in lat. Flexion;
zu
mhd.
quartâne
›viertägiges Wechselfieber‹
(), dies aus
lat.
quartana
›viertägiges Fieber‹
(
Georges, Neub.
2, 4002
; vgl. ).
›viertägiges Fieber; Malaria quartana‹.
Heilkundliche und medizinische Texte.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , , .

Belegblock:

Scholz, Lanfrank. Chir. Parva
235v, 17
(
md.
/
oobd.
,
1446
/
8
):
Gerßet / sy wer den leyp gar: enczwar dy materien / ist in denn aderen vnd macht dy quartana / (das ist das calde
[›phlegmatische‹],
das do vber den iiij / tag wirt).
Follan, Ortolf. Arzneib.
41, 9
(
rib.
,
1398
):
daz sych dy nature vnderwylen reyneghet, vnde allermeyst, ef he de quartanam heuet gehat, so sal dez harn vyel syn.
J. W. von Cube. Hortus
106, 21
(
Mainz
1485
):
Costus gestoissen zuͦ puluer vnd gemischet mit baümoͤle vñ den lyp do mit geswmieret benymt febrem von dem vierden dag genant quartanam.
Ebd.
109, 8
:
Diß krut gesotten in wyn vnd den gedrũcken benympt das feber quartan.
Strauss, A. v. Villanova dt.
168v, 22
(
obd.
, Hs.
1421
):
Ist ez [dat blut] aber swartz vnd swebet vil waßers dar obe, so ist ez daz fryßen vnd dye quartane.
Sudhoff, Paracelsus (
1536
):
es seind auch etliche mal febres dermaßen vertriben worden, das auf solich verbluten zwojerige quartan geheilt seind worden, die mit keiner arznei mochten genesen.