pfleggut,
pflegegut,
das
.
›zur Pflege, Verwaltung anvertrautes Gut‹;
zu 2,
1
1.

Belegblock:

Chron. Augsb. Anm. 2 (
schwäb.
, Hs.
16. Jh.
):
umb die zwen tail der angeschriben schulden und darzů umb alles yngelegt gůt und pfleggůt wie daz ain raut mit den summen und allen sachen seczet.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 23, 3
(
schwäb.
,
1574
):
Weiter das pflegeguot, da der ußgedretten oder abgestorben pfleger gewest und one zinß oder genieß etwas pflegsweyß ingehapt.
Ebd.
70, 12
(
schwäb.
,
1650
):
Welcher minderjerigen kinderen oder witiben zu pfleger geordnet wird, der soll sein befohlen pfleggut in keinerley weg zu seinem nutzen nießen.