osterstok,
der
.
›Osterkerze, zum Osterfest hergestellte, geweihte und gesegnete sowie zu weiteren Ritualen dienende größere Kerze‹; wohl auch: ›größerer Wachsstock‹ sowie generell: ›Kirchenschmuck zur Osterfeier‹; zu 2, vgl. 13; 14; 15.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Schade, Sat. u. Pasqu. (
wmd.
1521
):
schöne kirchen zu bauen, kirchen zier zu erhalten, glocken zu gießen, den osterstock [...] zu machen, bruderschaften uf zu richten, biltstöck im felt ein zu graben.
Williams u. a., Els. Leg. Aurea
392, 6
(
els.
,
1362
):
Es was ein cardinal Paulus genant, der solte eins moles den osterstog segenen.
Bolte, Pauli. Schimpf u. Ernst (
Straßb.
1522
):
Uff den Osterabend sang er [Muͤnch] das Exultet, so man den Osterstock weihet, und gefiel im wol.
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß .