opium,
das
.
›Opium, aus dem Saft der Fruchtkapseln des Schlafmohnes (
papaver somniferum
;
Marzell
3, 561
) hergestelltes Betäubungs- und Arzneimittel‹.
Zur Sache:
Lex. d. Mal.
6, 1413
.
Wobd. / oobd.; fachliche Texte.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , .
Wortbildungen:
opiat
.

Belegblock:

Sudhoff, Paracelsus (
um 1520
):
Nun wirt da die cur also verstanden 1. serpentina. 2. sibeta. 3. reinfall. 4. opium. Cura 1 scilicet in loco ubi est, ut sibeta. in concavitate contraria, ut opium.
Ebd. (
1525
/
6
):
solche [kreuter] haben auch solche art und tugent, das sie die hiz urticae an inen haben, auch die kelte mandragorae und opii, dardurch sie paralysim, gesücht und sciaticam heilen.
Broszinski, Minner. Chir. Parva
84v, 2
(
halem.
,
2. H. 15. Jh.
):
das wee der oren wirt gemiltrot mit frowenmilch, als / spricht Auicenna [...]. Oder rosenöli mit ein wenig opij.
Müller, Welthandelsbr.
298, 33
(
schwäb.
,
1514
/
5
):
Was kaufmanschaft aus India kumbt, [...] Piper, zenzero, canel, [...] galbany, seraphine, opium, armaniacum.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. (
oobd.
,
1349
/
50
):
man schol balsem geben wider all veraltet siehtüem des hauptes mit ainer opiat, diu dem siechtuom zimleich sei.