operation,
die
;
teils lat. Flexion.
1.
›Wirkung von Stoffen aus ihren natürlichen Gegebenheiten heraus‹; zu (intrans. Variante).
Bedeutungsverwandte:
9, 6, .

Belegblock:

Sudhoff, Paracelsus (
1525
/
6
):
solch operationes solcher tincturen werden nach der zeit digerirt.
Ebd. (
1536
):
so bald das corrosivum sein operation verbracht hat und durch die haut aescarirt, so [...].
Rot
333
(
Augsb.
1571
):
Operation, Würkung / außrichtung / arbeyt.
Sudhoff, a. a. O. ; ;
Schulz/Basler
2, 252
.
Vgl. ferner s. v. , 1.
2.
›wirkende Tätigkeit eines handelnden oder handelnd gedachten logischen Subjektes‹.
Syntagmen:
der geist operationen volbringen
;
ausserhalb einer o. wasser wärmen, die zalen
(Subj.)
zur o. fertig sein
;
die geistliche / himlische o
.

Belegblock:

M. Cunitia. Ur. Prop. (
Öls
1650
):
In der operation die zeit belangend / ist diese ordnung zuhalten: [...].
Also sind die Zahlen / und ihre Signaturen zur operation fertig.
Sudhoff, Paracelsus (
1525
/
6
):
solches ursacht am meristen die nitrischen salia [...], aus welchem muͤglich ist, gleich so wol außerhalb solcher operation kalt wasser zu wermen on holz oder feur.
Ebd. (
1530
):
er [vulcanus] [...] ordinirt die regen, die schnê, die reif, die hagel, die stral und alles, was himlische operationes seind, in denen ist er der biltschnitzer, der schmit und bereiter.
Ebd. (
1589
):
diser siderische leib ist gegen dem elementischen irdischen corpus des menschen ein geist und verbringet auch geistliche operationes.