olive,
die
.
›Olive, Frucht des Ölbaumes als Gegenstand des Handels, des Tagesbedarfs, speziell als Nahrungsmittel (vgl. 1; 2), als Fastenspeise sowie Heil- und Stärkungsmittel‹; auch: ›Holz des Olivenbaums‹.
Bedeutungsverwandte:
.
Wortbildungen:
olivenbaum
,
olivengeschir
›Oliventopf‹,
olivenholz
,
olivenkern
.

Belegblock:

Fischer, Brun v. Schoneb. (
md.
, Hs.
um 1400
):
beide arme [des cruzes] waren eine palma, | des titels tavel was oliva.
Mayer, Folz. Meisterl. (
nobd.
,
um 1480
):
Salomon hat auch gemacht in seinem petthaüß zwin cherubin von olivenholcz.
Rennefahrt, Zivilr. Bern (
halem.
,
1621
):
Was aber fastenspyß, oel, ryß, kestenen, capres, oliven, quetschgen, eßich und pomerantzen betrifft, [...].
Maaler (
Zürich
1561
):
Oliuen (die) Oelbeere / Frucht von einem oͤlbaum. Olea. [...] Oliuen ablaͤsen oder abgwünnen. Oliuare. [...]. Oliuengeschirr (das) Olearia uasa. Oliuenkernen (der) Stein von oliuen. Samsa.
Henisch (
Augsb.
1616
):
Fichtenraͤup waͤchßt auff den Fichten vnd Oliven Baͤumen / ist gruͤn vnd sehr gifftig.
Eis, Gesundheitsl.
163, 33
(
oobd.
,
1520
/
30
):
Von den Oliuen. So man sy vnczeytig schneydt vnd yn eyn wasser leget, [...] so stercken sye doch den magen.
Starzer, Qu. Wien (
moobd.
,
1624
):
Unbeschlagen guet, herein und hinauß. galgandt, zibeben, pariskörner, [...] coriander, olivy, therpetin.
Hilliger, Urb. St. Pantaleon ;
J. W. von Cube. Hortus
133, 6
;
Rennefahrt, Zivilr. Bern ;
Eis, a. a. O.
115, 18
;