offern,
V.;
aus
lat.
offerre
›(Gott) etw. darbieten‹
(Georges
; 2, 1328
Pfeifer
; 2000, 951
van Veen/van der Sijs
; auch ).1997, 616
Gehäuft rib.
Wortbildungen:
offer
offerende
offerre
interpretierbar; fungiert in beiden Belegen als Zeitangabe; s. u. Buijssen
), offergarbe
offerhand
offerre
; s. ; dazu metonymisch: ›Opfergabe‹), offerheller
offerknecht
Belegblock:
und bevelen dir, dat du uns solich offergelt
[zum
hogezijde kirsnacht]
van unser stat ind lande yeclicher besonder, as sij uns dat zo geven plegen, [...] senden wils. were sache, dat einicher van uns, so vurs. steit, niet komen kunde, [...], der sall sinen knecht oder boiden asdan uf die gaffel bij die meistere zerzijt mit sime gewoenlichen quatertempergelde und offer schicken.
sower [...] niet dabi
[bei einer
begenknisse]
gesin en kunde, der sall den meisteren dri hl. zo offergelde geven. und quamen der choir s. Jacob und holten dasselb herlich in s. Jacobs kirch; da beiert man und offert bestrichen riemen und broit.
Sulchen [unrade] zu vorkomen, hat ein rait alle steinmetzer, zimmerlude, opperknecht, leiendecker, [...], uff Dutz geschickt, das cloister [...] abzubrechen.
Vur sent Quirijn myrcklyge heuffe | Quaemen myt yrem offer groit.
Desglijchen offerde ouch Caym van den vruchten der erden.
Ebd.
38
: dat Sij [Adam, Eua ...] [...] got voerchten sulden. got dancken [...]. vnd geuen offerhande van den eyrsten vruchten.
Ebd.
12v, 2038
: Noe [...] danckte ind loffde got den heren. und dede ym offerhande.
Die Koͤnig kamen auß Morgenland, | Gen Bethlehem mit Offerhand.
den beginen offerheller 3 alb
(anläßlich des Begräbnisses der Ehefrau von H. Weinsberg). et insuper erit specialiter 40 libera de iure illo, quod succegarve offergarve wergras et banne vulgariter appellatur.
wem ein mensch in der pruderschaft stirbt, so soll ein pfleger von der alten zunft gelt xxx d dargeben, damit dem menschen messe gefrumet vnd geoffert werden.
Awer ettleich heben an czw sprechen mess vom tag und sprechen di nach ıͤre ordenung uncz auf das offernt.
Ebd.
24, 10
: Die mess cathecuminorum ist (von) dem ingan der mess uncz auf daz offerent.
‒
Vgl. ferner s. v. .