ofenloch,
das
.›Ofenloch, Öffnung zur Befüllung des Ofens‹; im Beleg
Lichtenstein
obszön gebraucht für ars
(am ehesten im Sinne des dortigen Ansatzes 2); im Beleg Klein
tropisch, kaum sicher interpretierbar; Kühn, Ich Wolkenstein.
, spricht von „Einheizen“; zu 1, vgl. 1.1980, 358
Belegblock:
Die köchin hebt sich auf unnd saget: „Da sihe mir in das ofen-loch!“ obir des ovyns munt odir obir dem ovyn loche do ist eyn yserin rost.
v. Tscharner
, Md. Marco Polo 9, 11 (osächs., 2. H. 14. Jh.): ir rates mündelein | Vein als karfunkelstein | in ainem oven lach.
Zu Prespurg vor dem ofenloch | ich und der Ebser hetten rät.