obesbaum,
der
;
–/-bäume
.
›Obstbaum‹;
zu , 1.
Syntagmen:
einen obstbaum abhauen / niederhacken / pfropfen / setzen
;
der o. auf einem freid stehen
;
das auge, die äste von einem o
.

Belegblock:

Ermisch u. a., Haush. Vorw.
107, 1
(
osächs.
,
1570
/
7
):
ein auge [...] von dem obstbaum oder einem reise, darvon du propfen wilt.
Ebd.
259, 14
:
stosse abgehauene este von obstbeumen in die locher, so bekleiben sie diß jahr und werden fruchtbar.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid. (
m/soobd.
,
1530
, Hs.
17. Jh.
):
wan ein obsbaumb in einem khag ader fridt stett und wen das obs abreist, das soll ain jeder auf seinem teil, [...], macht aufzuklauben haben.
Ebd. (
17.
/
18. Jh.
):
der soll [...] nit wie bißher alle obs- und kerschpäimen auf der gemain (so für die armen oder s. v. schweinen aufgespart) niderhacken.
Graf-Fuchs, Ämter Interl./Unterseen ;