oberer,
der
.
›hierarchisch übergeordnete Person, Oberhaupt‹; zu (Adj.) 5; 6.
Bedeutungsverwandte:
, , 1, 3, 7, , 1.
Gegensätze:
vgl. (
der
).

Belegblock:

Schöpper (
Dortm.
1550
):
oberer gewalthaber amptman obmann / obherr.
Anderson u. a., Flugschrr.
4, 6, 10
([
Straßb.
]
1524
):
wir [...] seynd all ein geystlicher leyb Christi / der vnser aller oberer vñ haupt ist.
Müller, Alte Landsch. St. Gallen (
halem.
,
1525
):
Uf söllich vilfaltig anrüfen und nach vil handlung so haben unser herren und obern einen tag gen Rapperschwil angsehen und gsetzt.
Henisch (
Augsb.
1616
):
Belham͂el / ein oberer in einer jede͂ sect / coryphæus, dux, caput ordinis, sectæ.
Meisen u. a., J. Eck
36, 27
(
Ingolst.
1526
):
diewil nun offtgemelte disputation sich lenger verzogen hatt dann unnser gnädigen herrnn und obern, ouch wir geachtet hetten.
Moscouia
C 1v, 16
(
Wien
1557
):
Von der zeit Volodimer Monomach / hintzt an Basil den plindten / hat Reissen khainen oͤbrern gehabt / sunder ainschichtig Fuͤrsten / daruͤber die Tartern oberer waren.
Rwb  f.