nusbaum,
der
;-(e)s/-bäume
, auch -Ø
+ Uml.›Nußbaum‹; in der Regel auf den Haselnußbaum bzw. -strauch, metonymisch auch auf das für Ziergegenstände verwendete Holz bezogen; in den Belegen erscheint
nusbaum
unter rechtlichen, therapeutischen Aspekten, auch unter Aspekten religiöser Deutung; teils ist der Nußbaum Grenz- oder sonstige räumliche Orientierungsmarke; Phraseme:
der welsche nusbaum
.Wortbildungen:
nusbäumen
nusbaumgarte
nusbaumholz
nusberg
Belegblock:
Birnboumes sâme wehset ze birboume, nuzboumes sâme in nuzboum.
soll ein gutter hauswirth keine nußbeume umb die felder pflanzen [...], dann der schatten ist sehr böse.
Ebd.
120, 20
: Wer welsche nußbeume oft von einer stell zu der andern setzet, so wirdet der kern groß.
ein akkerbletzli, lit ob dem Graben zuͦ den druͥ nusboͧumen.
Nusszbaumgarten (der) Ort da man nussen züchtiget oder pflantzet. Nucetum, Nusszberg. Nusszboͤmin. Nuceus.
ze wissent wer, das der hoff gemain waͤr und ouch die nussboum.
VON DEM NUZPAUM. Nux haizt ain nuzpaum und kümt von dem wort noceo, daz haizt schaden, [...], wan der paum und seiner pleter kraft schadet dem næhsten paum.
ein welscher weibskopf, das har mit blowen nesteln gebunden, das räumlein von nußbaumb.
Ebd.
1158
: Ein ablang gefierter tisch, [...], der fuß von nußbaumholz.