niffen,
V.;
zur etymologischen Einordnung s. .
›etw. beißend zerfetzen, zerfressen; jn. quälend zwicken, beißen‹; dazu ütr.: ›nörgeln, quengeln, jn. zermürben‹.

Belegblock:

Sachs (
Nürnb.
1530
):
Und ligt die nacht an mir zu kiffen, | Gleich wie die leuß ein betler niffen.
Ebd. (
1556
):
Auch haben mirn [beltz] die ratzn und meuß | Hinden umb den ars gar zerkiffet, | Vornen das rauch herauß-geniffet.
Ebd. (
1550
):
Die eyffert, prumpt, grant, zanckt und kift, | Tag und nacht an dem mane nift.
v. Keller, Ayrer. Dramen .