niewerlte,
mit vorauszusetzender Konsonantenerleichterung von
-rlt-
auch
niewerle,
niewelte,
Adv.;
-werlte
etymologisch zu
mhd.
wërlt
›Zeitalter‹
().
›niemals, zu keiner Zeit, zu keinem Zeitpunkt‹.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Schöpper (
Dortm.
1550
):
Nunquam. Niewelten niemals zu keiner zeit.
Toeppen, Ständetage Preußen
2, 726, 27
(
preuß.
,
1446
):
sie sind nyewerle jn deme willen gewesen in dem bund zcu treten.
Ebd.
3, 693, 15
(
1453
):
zo mag euwir libe wissen, das unser orden umb keyne soldener bestalt hot und nyewerle willen gehat hot, obir euch soldener zcu furen.
Opel, Spittendorf (
osächs.
,
um 1480
):
etliche haben die hartzsole oder das austragen oder amptssole, die sindt von alder nie welde geteilt.
Toeppen, a. a. O.
2, 356, 27
;
486, 34
.