nied,
Präp.
›unterhalb (z. B. des Gebirges, einer Straße)‹;
vgl. 1; 1.
Wortbildungen:
niedstupfung
›Erniedrigung, der j. ausgesetzt ist‹ (dazu bdv.: ; vgl. 3).

Belegblock:

Bernoulli, Basler Chron. (
alem.
,
1419
):
do ginge er [snee] húbschlichen abe, nid den gebirgen in den eben landen.
Graf-Fuchs, Ämter Interl./Unterseen (
halem.
,
1515
):
was nidt der nidern ehafftigen straß litt, das sol und mag man etzen iaͤrlichen biß uff den meytag.
Bächtold, H. Salat (
halem.
,
1536
):
min stumpf ingenium sampt der zit kürze und der nidstupfung und haß der böswilligen [...]: bringt mich dahin, vor allen dingen anzuͦruͤfen und flißigklich zuͦ suͦchen göttliche hilf.