netze,
die
;›Feuchtigkeit‹ (z. B. im humoralpathologischen Sinne; auch ütr. im Sinne von ›als Befruchtung metaphorisierte Gnadengabe‹); speziell: ›Urin‹ sowie ›„Tränenfeuchtigkeit‹, deren Ausbleiben beim Hexenprozeß als Indiz für Zauberei gewertet wurde“ (; a. 1649);
Belegblock:
Dat per hoc Christianitati ein netze, das sie deste suͤsser, feiner da von wachsse.
Vrinale [...] eyn glaz da man netcze yn besyet.
Vrina harm [...] neczede.
etzliche ritter lecketen yssen unde steyne, etzliche truncken öl, etzliche ir eigen netze.