nenner,
der
;
-s/–
.
1.
s. 4.
2.
›Person, sprachliches oder arithmetisches Zeichen, die bzw. das etw. nennt‹ (allgemein); speziell: ›Nenner, Aussprechender eines Buchstabens‹; ›Nominativ eines sprachlichen Zeichens‹; ›Zahl unter dem Bruchstrich als arithmetisches Zeichen, das angibt, in wie viele Teile eine vorausgesetzte Einheit geteilt wird‹;
vgl. 1.
Fachtexte.
Bedeutungsverwandte:
2.
Gegensätze:
.

Belegblock:

Gärtner, Widm. Rechenb.
379, 11
(
Leipzig
1489
):
die zal vber dem strichlen heyst der zeler [...]. Aber die zal vnter der lini heyst der nenner. Wan durch die zal wird bestimpt die benumung der teil in dem ganczen.
Ebd.
435, 14
:
Regula pulchra [...]. von dem aggregat subtrahir den gemeinen nenner. pleybt vberig deyn teyler.
Ries, Rechenb.
C 3v, 2
(
Erfurt
1522
):
Die oberste zal eyner gebrochenen heyst der zeler: vñ die vnderste der nenner.
M. Cunitia. Ur. Prop. (
Öls
1650
):
gleich wie die Zieffern der uͤberschrifft zehler sind der Columnen; und nenner dessen so darin begrieffen.
darumb muß die versamlung der tage / so fern sie mehr alß 365 uniteten begreifft / durch 365 zertheilt / und der nenner den Jahren addiret werden.
Voc. Teut.-Lat.
x iiijr
(
Nürnb.
1482
):
Nenner. nominatiuus.
Vogel, Pract. Alg. Ratisb.
170, 12
(
moobd.
,
M. 15. Jh.
):
Multiplicir dy nenner mit einander.
M. Cunitia. a. a. O. .