mistlache,
die
.
›Jauchegrube; Jauchepfütze, Schmutzlache; Mistbrühe (für therapeutische Zwecke)‹;
vgl.
1
2,
1
.
Bedeutungsverwandte:
, , , 3.

Belegblock:

Schöpper (
Dortm.
1550
):
Lacuna. Mistlach Kottlah pfuͤtz grundtsuppen misthuͤle truͤbcistern.
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
80, 42
(
osächs.
,
1570
/
7
):
So ein rindvieh den kalten brand hat, ein schuß pulver in mistlacken eingegoßen, das ist vor den kalten brand.
Bachmann u. a., Volksb. (
alem.
,
15. Jh.
):
Do nam sy in und warf in in die mistlachen.
Maaler (
Zürich
1561
):
Mistlach / Kaatlach (die) Güllen dariñ sich die seüw walend.