milchschmalz,
das
,
auch
der
.
›ausgelassene Butter (als Substanz für die Herstellung von Salben)‹;
zu 1.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld):
1
, , , , 1; 5, 1; 2, , .
Syntagmen:
m. nemen / zerlassen
, (nicht)
von der stat füren
(Ausfuhrverbot);
sich mit m. salben, das geschwulst mit m. schmieren
.

Belegblock:

Ott-Voigtländer, Rezeptar
206v, 9
(Hs. ˹
nalem.
,
um 1400
˺):
Vnd leret ain ander / electuarium ze dem herczen machen: Nim ysopen / vnd wiss marubium vnd [...] temperier si mit honig ze samen vnd / nim darzuͦ lúczel milchsmaltz.
Ebd.
207v, 19
:
Dem das wasserkalb wachsset [...]: Der / nem wachs vnd milchsmalcz vnd oͤl, [...], vnd salbe sich vast gen dem / magen.
Dirr, Münchner Stadtr. (
moobd.
,
1310
/
2
):
Ez sol niemen dehein milchsmalz von der stat fuͤren, oder er geit judici 1 lb, civitati 1 lb.
Keil, Peter v. Ulm
205
;
233
;
244
;
Rohland, Schäden
481
;
Steinberger u. a., Urk. Hochst. Eichst.
154, 27
.