meteor,
der
;
lat. Flexion.
›Meteor, beim Eindringen in die Erdatmosphäre verglühender kosmischer Körper‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 2, , .
Wortbildungen:
meteorisch
›Wettererscheinungen betreffend, insoforn sie dem Erscheinen von Meteoren verglichen werden‹.

Belegblock:

Stoltzius, Chym. Lustg. (
Frankf./M.
1624
):
Meteorische Ding. Das ist / alles was sich in der Hoͤh haͤlt.
Sudhoff, Paracelsus (
1536
):
zu beschreiben ein meteororum, das ist die meteorische kreftnus aus der natur beschehen aus der erfarenheit darton, was den schnee mach, was den regen.
Ebd. (
1529
/
32
):
in ander weg geschehen die ungewitter auch also. zu gleicher weis wie auf erden die menschen mancherlei künst haben und erfinden, die sich mit den meteorischen generationibus vergleichen. dan wie die himlischen generationes geboren werden, also ist auch auf der erden natürlich, das durch die mineralischen ding der selben gleichen irdisch meteorisch werk erzeigt werden.
Goldammer, Paracelsus. B. d. Erk.
40, 2
(
obd.
, Hs.
n. 1570
):
ain gleißnerej / die groß ist / so die phariseer anhanngen der weissagung von metheoris / so sie sehen bej der morgen rothi.
Ebd.
40, 20
:
dz will Cristus / das wir jnn denn weissagung ligen / vnd nit erstickhen on frucht jnn himel rothi / oder jnn metheoris oder firmamento.