mespriester,
der
.
›Meßpriester‹ (teils positive, teils negative Bewertung);
Bedeutungsverwandte:
, , ; vgl. , 2.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok. (
nrddt.
,
14. Jh.
):
Pabeste, cardinale, | Mit den die zu allem male | Sin in dem romischen hove, | Pabeste, dar zu bischove, | Biz uf den messepriester, | Die des gelouben riester | Hir trugen.
Müller, Alte Landsch. St. Gallen (
halem.
,
1537
):
das nun hinfüro us ainem jeden hus alle mentschen, so am lib vermögentlich sind, zuͦ seiner gnaden meßpriester predig an den gepannen firtagen, [...], gan söllen.
Andreae. Ber. Nachtmal
22v, 21
([
Augsb.
]
1557
):
da [im͂ Bapstumb] den Messzpriestern sonderlich befolhen / das sy in der Stil meß [...] kein wort außlassen.
Rot
292
(
Augsb.
1571
):
Beneficiat, ein Priester (der) ein aigne phruͤnd od’ Meß hat [...]. Ein pfruͤndner / Meßpriester / heist sonst dem Latein nach / den guͦts von einem anderen beschehen ist. [...]. Ein pensianer / der etwas besoldung von eim hat / darumb er nichts thuͦn darff.