menschenbild,
auch
menschbild,
das
;
–/-e
.
›Gestalt eines Menschen‹; tropisch: ›Mensch‹ sowie ›Menschheit, die Menschen‹; zu 5, vgl. 5.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 8, 3, , 3, (
die
) 2,
1
(
der/die/das
) 6, (
die
), 2, .

Belegblock:

Pyritz, Minneburg
3301
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
ein hoch gebirge, | Dar inne ich wirdiclichen vant | [...] | Zwey menschen bilde sitzen.
Euling, Kl. mhd. Erz. (
nobd.
,
E. 15. Jh.
):
dü, keusche maget zart, | geparst dein vater und deinen trost | der mensch pild hat gar erlost.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. (
oobd.
,
1349
/
50
):
wan man vint edel stain, die menschenpild an in habent oder tierpild.
Primisser, Suchenwirt (
oobd.
,
2. H. 14. Jh.
):
ein chlaines phat, | Jch west, ob iz getreten hat | Tyͤr oder menschenpilde.