membrane,
die
;
zu
mhd.
membrâne
›Stück Pergament‹
, dies aus
lat.
membrâna
(,
Kluge/S.
2002, 612
).
›Pergamentstück‹; als Metonymie: ›Urkunde auf Pergament‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 5, .

Belegblock:

Toeppen, Ständetage Preußen
5, 27, 29
(
preuß.
,
1459
):
dasz seine koenigliche gnade keine vorsiegeltte membrana von sich gebe.
Lippert, UB Lübben
2, 245a, 28
(
osächs.
,
1526
):
4 ar. batlon ken Gubben, die menbran etc. hinzutragen, gegeben.
Chron. Strassb. (
els.
,
A. 15. Jh.
):
er gap ouch durch geltes willen dicke und vil ungeschriben briefe die men nennet carten oder menbranen, die doch mit sinre mayestat ingesigel besigelt worent.
Chron. Augsb. (
schwäb.
,
1370
):
von dez zunftbrivess wegen, do uf die membraun die dinth kam.
Guth, Gr. Alex. (Hs. ˹
oobd.
,
E. 14. Jh.
˺):
Die fraw hiez pald keren | Mit der present ain maler fein, | Der auf ain mambrein | Ir sein antlucz entwürf.