meienschmalz,
das
.
›im Mai ausgelassenes tierisches Fett‹;
zu 1.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 1, 1, .

Belegblock:

Keil, Peter v. Ulm
47
(
nobd.
,
1453
/
4
):
Wiltu ein wunt-pflaster machen, Nim altes smer vnd meyen-schmaltz vnd hirsen vnslit.
Barack, Zim. Chron. (
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
ein osterlam, war von maienschmalz und mandlen ganz artlich zugericht.
Deinhardt, Ross Artzney
250
(
oobd.
,
1598
):
thue dar zue rottbergisch schmer, vngewesserrts mayen schmalz, welches gleich von der milch her khumpt.
Keil, a. a. O.
84
;
Deinhardt, a. a. O.
15
.