meiending,
auch
meiengeding,
das
.
›im Mai stattfindende alljährliche Bürgerversammlung (mit der Funktion der Ämterbesetzung); im Mai gehaltenes Gericht‹;
vgl. 1; 4, 13.
Halem.; Rechts- und Wirtschaftstexte.

Belegblock:

Boner, Urk. Brugg
136, 3
(
halem.
,
1458
):
Cuͦnrat Rast, [...] bekennt, daß er 1456 von schultheis, raten vnd einer gantzen gemeind ze Brugg in Ergoͤw in irm meigenting ... in irn ratt komen [...] sei.
Schib, Urk. Laufenb.
158, 2
(
halem.
,
1471
):
Ruͤdy Erler, [...], der zuͦ Murg in dem dinghoff an einem meigengedinge an statt ... des wirdigen gotzhuses, [...], richtet.
Rennefahrt, Recht Laupen (
halem.
,
1613
):
die Fischer zu
vermanen, die vach uß der Sensen zeschaffen und sich dem meyen ding gemäß zehalten.