mautfrei,
Adj.
1.
›frei, befreit von 1‹.
Syntagmen:
j. m. sein
;
etw
. (z. B.
fische / salz / wein
)
m. (für)füren, jn. m. (faren / ziehen) lassen
.

Belegblock:

Pfaff, Tristrant (
Augsb.
1498
):
Die kauffleüt giengen zuͦ ym dar, schenckten ym den narren, und wurden darumb mautfrey gelassen.
Dirr, Münchner Stadtr. (
moobd.
,
1348
):
Alle wochen XLVIII scheiben salcz zolfrey und mawtfrey ze furen von Muͤnichen wiz (!) an die Lechprugk.
Uhlirz, Qu. Wien (
moobd.
,
1463
):
dass sie die [visch] mautfrei und an all irrung und hindernuss mügen fürfüren und nicht phlichtig sein sullen.
Mollay, Ofner Stadtr.
69, 3
(
ung. inseldt.
,
1. H. 15. Jh.
):
Dy statleüt zu Ofen gesessen gemainklich süllen V̈ber al maut frey sein.
Koller, Reichsreg. Albr. II.
159, 2
;
Uhlirz, a. a. O. .
2.
s. 2.