maulberbaum,
der
;-(e)s/-e
+ Uml.Phraseme:
der hohe / weisse maulberbaum
(jeweils für besondere Arten).Wortbildungen:
maulbaum
maulberbaummilch
maulberblat
maulberlaub
maulberstaude
Belegblock:
wilde mulboume
[
(wilde) feig(en)bäumMentel
1466 / Wormser Proph.
1527 / Eck
1539: o. ä.;
maulberbeumeLuther
1545: ]
haben sie vorhouwen, cedirboume wel wir setzen. Hettit ir [apostolen] des gloubin alse ein senfis korn und sprêchit ir zuͦ diseme mûlberboume
[
malbaumMentel
, Hss. TF: ]
: werde ûz geroufit [...]! und her wêre ûch gehôrsam. Also werden [...] kirschen-, maulbeer-, und ander obstbeume von den kernen ihrer früchte, [...], gezeuget.
Ebd.
119, 12
: reis eines maulbehrbaumes wurzeln [...] und decke solche wurzeln widerumb mit erden zu, so treibet die wurzel schößling.
er erschluͦg ir weingerten in dem hagel: vnd ir maulbaum
[
MaulberbewmeLuther
1545, Ps. 78, 47: ]
im reiffe. Sal armoniacum [...] Mulber bom milch. drytt halp .q. Wachs. iiij. quintlin.
Aͤn dem ort, da jhr blut ist hin geflossen | Ist ein schoͤner Maulbeerbaum entsprossen.
maulbeerlaub / [...], Mori folium.
Morus mulboͮn [...] mulboͮm [...] maulberbaum [...] est arbor ferens fructum ventris fluxum solutiuum, qui in flore est albus, formatus autem rutilat.
VON DEM MAULPERPAUM. Morus haizt ain maulperpaum in kriechisch und haizet ze latein rubus.
des haimischen maulperpaums pleter ezzent diu seidenwürmel, aber man gibt in auch lactukenkraut ze ezzen, iedoch wirt diu seid niht sô guot, als wenn si maulperpleter ezzent.