mattigkeit,
die
.
›körperliche Schwäche, Mattigkeit, Müdigkeit‹ (des Menschen, in 1 Beleg eines Tieres); zu (Adj.) 1.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 2, , , , , , (
die/das
) 1, .
Syntagmen
(die) m. ausruhen, fülen
;
die m
. (Subj.)
sich verlieren
;
von m. nicht aufstehen, vor m. erliegen
;
die m. des gliedes
;
die kranke m
.

Belegblock:

Luther, WA (
1518
):
das er [Christus] auch vor matikeit und ammacht dernydder ist gefallen.
Peil, Rollenhagen. Froschm.
54, 349
(
Magdeb.
1608
):
ruhe wol aus die mattigkeit / | Deine Reiß ist ohn zweiffel weit.
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
74, 23
(
osächs.
,
1570
/
7
):
So eine kue von mattickeit nicht aufstehen kann.
Mathesius, Passionale (
Leipzig
1587
):
Jch habe darinnen gearbeitet / [...] / vnd habe darunter gekeuchet / vnd angst vnd mattigkeit gefuͤhlet.
Scholz, Lanfrank. Chir. Parva
236r, 13
(
md.
/
oobd.
,
1446
/
8
):
ein luftic druß, dy / west von dem braden vnd von eczlicer / kalden materie auf der losten mit einer / sickung kranckenn matikeyt, dy do / nycht kan vertauen.
Moscherosch. Ges. Phil. v. Sittew. (
Straßb.
1650
):
gienge langsam vnd als ob er vor mattigkeit erligen wolte.
Peil, a. a. O.
298, 1173
;
Scholz, a. a. O.
232v, 24
.