mathematik,
die
;
schwach belegt, teils lat. Formen.
›Kunst, Gelehrsamkeit (generell)‹; speziell: ›Mathematik, Wissenschaft von Raum- und Zahlengrößen‹.
Zur Sache:
Lex. d. Mal.
6, 381
.
Bedeutungsverwandte:
2, 4; vgl. (
die
), .
Wortbildungen:
mathematicus
,
mathematisch
.

Belegblock:

Luther, WA (
1529
):
Dan vnser / Her Got sey vber all Mathematic vnd Orter Vnd vermoge Ein leip on ein ort oder raum [...] raumlich vnd begrifflich, am andern vnbegreifflich erhalten.
Ebd. (
1544
):
Sonder [zeychen] begeben sich ploͤtzlich und fallen herein wider alle Mathematik.
Sachs (
Nürnb.
1558
):
Auch hat der künstner [Archimedes] obgemelt | Manch matematisch kunst erdacht.
Dasypodius (
Straßb.
1536
):
Euclides [...]. Ein fürtreffenlicher vñ gelerter Philosophus vnd Mathematicus.
Dreckmann, H. Mair. Troja
15, 21
(
oschwäb.
,
1393
):
sunderlich waz si [Medea] gelert, über all maister zu der zeit, in der mathematica, daz ist mit der zauberlichen kunst.
Bauer u. a., Kunstk. Rud.
2236
(
oobd.
,
1607
/
11
):
Ein mathematisch, geometrisch und astronomisch instrumentl beysamen vergult, hatt auch ein zusamenlegende spheram.
Bauer a. a. O.
2550
;
Schulz/Basler
2, 1942, 88
.