mastbaum,
der
;
-es/–
.
›Mastbaum, Schiffsmast‹; zu (
der
), 12.
Bedeutungsverwandte:
1
; vgl. (
der
).
Syntagmen:
am m. gegen den wind blasen, das fänlein am m. umher fliegen, auf den m. ein fänlein ausstecken, das panier auf den m. stecken
;
die wälde durch mastbäume erfält
›abgeholzt‹
sein, das mer getwang von den mastbäumen haben
;
das schif ane m
.

Belegblock:

Peil, Rollenhagen. Froschm.
643, 4294
(
Magdeb.
1608
):
Mit einem Fehnlein / das sehr hoch / | Oben am Mastbaum vmbher floch.
Welti, Pilgerf. v. Walth.
33, 30
(
omd.
,
n. 1474
):
fandt Susannan vnd die andern liebin heyligin yn eyn schiff ane maßboüm vnd ane segel.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel (
Straßb.
1466
):
Alsust wirt dein masstbaum
[Var. 1475
2
–1477:
mastbaum oder sedelbaum
, 1483-1518 /
Froschauer
1530:
segelbaum
o. ä.; Jes. 33, 23]
das du nit magst geweitern das zaichen.
Koppitz, Trojanerkr. (Hs. ˹
noschweiz.
,
15. Jh.
˺):
Do duchte des den ritter gar | Wie alle welde ungezaltt | Durch mast böme weren ervalt.
Brévart, K. v. Megenberg. Sphaera
15, 17
(
noobd.
,
1347
/
50
):
Daz schif mag als verre in daz mere treten, daz aines menschen auge unden pei dem mastpaum daz zil an dem ufer oder an dem gestat niht gesehen mag, und die augen oben in der hoͤhen des mastpaumes sehen daz selb zil wol.
Peil, a. a. O.
75, 1005
;
Koppitz, a. a. O. ;
Rauwolf. Raiß
17, 31
;
Vgl. ferner s. v. 1.