masselose,
die
.
›jedes Maß sprengendes Bemühen um einen sittlichen / religiösen Wert‹; zu
1
(
die
) 13.

Belegblock:

Stackmann u. a., Frauenlob
4, 11, 10
(Hs. ˹
nobd.
,
3. V. 15. Jh.
˺):
Der schöne gert | mit mazelose, schöne der ist ungewert | an maniger hande arebeit.
Bihlmeyer, Seuse (
alem.
,
14. Jh.
):
er lip waz oͤde von masslosi, der mund túrr von turstiger not.