masliebe,
die
;
oft diminuiert;
wohl eher entsprechend
mnl.
matelieve
(wörtlich:
›Eßlust‹
, von daher ütr. auf die als appetitanregend betrachtete Pflanze) als entsprechend
mnl.
magdelief
(vgl.
Marzell
1, 345
;
Kluge/S.
2002, 603
; ).
›Gänseblümchen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , .

Belegblock:

Alberus (
Frankf.
1540
):
Solidago, heißt auch Maßlieben / vnd Braunell.
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
78, 15
(
osächs.
,
1570
/
7
):
darnach ein pulsterlein in warmen wein genetzt, darein gesotten ist meußörlein, maaßlieben, camillen und rothen beifus, und werde des tages zwey mahl darein gebunden.
Cirurgia H. Brunschwig (
Straßb.
[
1497
]):
ist aber einer geschossenn [...] so nim dann das krut genant eren paris / Vnd das krut genant maß liebelin glich vil vnnder ein ander wol gestoße͂ vñ binde dz des abentz dar vff.
Rauwolf. Raiß
3, 15
([
Lauingen
]
1582
):
ersahe ich etliche schoͤne Kreüter / alß Saxifragam auream, Cariophyllatam Alpinam, ein schoͤn geschlecht der groͤssern Maßlieben.
Rohland, Schäden
476
;
Vorarlb. Wb.
2, 371
.