maske,
die
;
über
frz.
masque
und
ital.
maschera
letztlich aus dem
Arab.
(
Schulz/Basler
2, 1942, 83
;
Kluge/S.
2002, 602
).
›Maske, verkleidende Gesichtslarve‹; auch ütr.
Bedeutungsverwandte:
3; vgl. , 1, 1.
Wortbildungen:
maskerade
(dazu bdv.: 1).

Belegblock:

Mieder, Lehmann. Flor.
874, 15
(
Lübeck
1639
):
die Bawern duͤrffen dem Adel die warheit nicht bloß vnd grad / wie sie ist / fuͤrbringen / der Adel den Fuͤrsten nicht / [...] / sondern gehen alle in Mascard.
Volkmar (
Danzig
1596
):
Larua, eine Larue / Maskarade.
Moscherosch. Ges. Phil. v. Sittew. (
Straßb.
1650
):
da doch, wann wir ihr [Welt] die Maske, den Fürhang nur ein wenig abziehn vnd den Kern beschauen wollen, vns allein die blosse schölffen in den Händen bleiben.
Bauer u. a., Kunstk. Rud.
1331
(
oobd.
,
1607
/
11
):
Ein zimblich groß geschirr ablang von topazio mit einem mascheron von langen harn.
Ebd.
2767
:
Arcimboldi allerley uffzüg und mascherate in penna.
Jones, French Borrowings
427
f.