marktman,
der
;
–/marktleute
.
›am Markt Beteiligter (Kaufender wie Verkaufender)‹; speziell: ›Marktbesucher‹; damit Tendenz zu ›Fremder, Reisender‹; vgl. 2; 4 (?),
1
1.

Belegblock:

v. Tscharner, Md. Marco Polo
32, 23
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
Dy provincie und dy vordirste provincie Gagadi dy han di selben gewonheit czu lygen ir husvrowin den markt lutin alse gesprochin ist in der provincien Camul, das tun si in der libe irer gote. Doch legin dise und dy Gaddyte dar czu: also lange do stet eyn czeychin das der marktman hot do gesaczt obir dy tore des husis, dy wyle kumt der wirt nicht.
Gille u. a., M. Beheim
111, 368
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Das [hauss] was gemacht pesunder, | da markt leüt oder ander gest | vor ungewiters uber lest | fluhen und lieffen under.
Dasypodius (
Straßb.
1536
):
Nundinator, Ein marckt man.
Wyss, Luz. Ostersp.
6643
(
halem.
,
1545
):
wie er [Cristus] vs dem tempel hat | getriben die mercktlüt, gstrafft, gelert.