manigfalt,
die
.
›Mannigfaltigkeit, Vielheit; Unterschiedlichkeit; Menge‹.
Gegensätze:
vgl. 1, 3.

Belegblock:

v. Tscharner, Md. Marco Polo
52, 1
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
Von der manchvalt der epgote und von manchir hande edil vrucht brenginde boume.
Schönbach, Adt. Pred. (
osächs.
,
1. H. 14. Jh.
):
daz ouch din herze solde weich machen die grozze manichvalt der gotes gabe.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel (
Straßb.
1466
):
sy wurden erstrewet in der flucht vnd hielten sich in der manigfalt
›flohen‹
.
Niewöhner, Teichner
564, 2618
(Hs. ˹
moobd.
,
n. 1400
˺):
von der selben manichvalt [⸗ underschaid in allem leben] | lat mich wissen durch ewr er!