madonna,
die
.
›Dame, vornehme Frau; leichtlebige Frau‹.

Belegblock:

Klett, J. v. Soest
4, 1237
(Hs. ˹
wmd.
,
1470
/
80
˺):
nach den erst kam dy recht madon, | dy hat off yr eyn gulden kron.
Lichtenstein, Lindener. Katzip.
51
(o. O.
1558
):
ein köchin, die war ein gute madunnen, die het der narr offt bey dem herren erwüscht.
Ebd.
71
:
war die allte madunnen uber das klaine männlein her und wolte in einweyhen.
Pfeiffer-Belli, Murner. Kl. Schrr.
8, 41, 11
(
Straßb.
1522
):
Das ich aber vnßer liebe fraw ie ein metzen oder ein madunnen genant hab / das hat nie kein man von mir ie gehoͤrt.