landeshure,
die
.
›öffentliche Hure, überall bekannte Dirne‹;
zu 5.
Wortbildungen:
landeshurenwirt
.

Belegblock:

Luther, WA (
1535
):
Ehehur [...] nimpt den leib viro, quod ei debet, offentlich hur her, land hur auch nicht. Das ist groͤßter diebstal.
Schade, Sat. u. Pasqu. III,
189, 30
(
Arnau
1525
):
mein bißschaf [...] ist ein bsonderer patron der hůreri. [...] ich schetz in nit beßer denn ein hůrenwirt. darumb gebürt mir vor im, als vor meinem landeshůrenwirt, nit züchtiger zů reden.
Ebd.
290, 11
(
Straßb.
um 1545
):
sag ich, daß der bapst aller höchster vater und hurenwirt genent sol werden, die erzbischof erzhurenwirt und die ander bischoffer lantshurenwirt.