kurg,
Adj.;
laut zu
kiesen
.
›ausgezeichnet; deutlich‹.

Belegblock:

Fischer, Brun v. Schoneb. (
md.
, Hs.
um 1400
):
von wisheit ist sin lob so kurg, | ich swere iz wol ture.
Karsten, Md. Paraphr. Hiob (
omd.
,
1338
):
Byn der zyt, der tugende kurk, | Er Diterich von Aldenburk | Regnirte und homeister was.
Pyritz, Minneburg
229
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
Er sprach uz clugen synnen kurk: | ,Dise burk heisset der Mynnen burk‘.
Ebd.
3639
:
Die waren also hubsch und kurk | Als yene dort zu Mynnenburk.
Stackmann u. a., Frauenlob
1, 10, 1
(Hs. ˹
alem.
,
A. 14. Jh.
˺):
Ich bin erkennig, nennig, kurc, | des höchsten küneges sedelburg.
Ebd.
8, 26, 7
;
Pyritz, a. a. O.
146
.