kumde,
die
;
–/-n
;
aus
mlat.
condoma
(
Rwb, s. u.
).
›Flurstück in Sondernutzung, meist Herrenland‹.

Belegblock:

Loersch, Weist. Boppard (
mosfrk.
,
1452
):
die scheffen [...] laißen alle ligende konde stane zu irem rechte.
Ebd. (
1566
; Hs.
17. Jh.
):
daß mein herr der gemeinden sall geleide geben, uber die kumbten zu wandelen in gebreuchlichen wegen.