krumholz,
das
;
–/-er
+ Uml.
1.
›gebogenes Holzstück für verschiedene Zwecke, z. B. zum Aufhängen des geschlachteten Viehs‹; vgl. (Adj.) 1.

Belegblock:

Blümcke, Hans. Gesandtsch. (
nrddt.
,
1603
/
05
):
bezahlett vor 2 Seeltuge unnd 2 Krumholzer 8 M. 4 Gr.
Ziesemer, Proph. Cranc Am.
4, 2
(
preuß.
,
M. 14. Jh.
):
iz sullen uf uch komen tage, daz sie uch werden ufheben an crumpholzeren.
Sachs (
Nürnb.
1557
):
Wil auch mein krumbholtz richten zu.
2.
›Wagner‹.

Belegblock:

Bad. Wb.
3, 302
(a.
1616
).