krume,
die
;
–/-n
.
1.
›Brotkrume, Überbleibsel von e. S.‹.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Kurz, Waldis. Esopus (
Frankf.
1557
):
Die Huͤner [...] nehren sich der kleinen krommen.
Froning, Alsf. Passionssp. (
ohess.
,
1501ff.
):
du weist [...] | das man den kleynen hunden sail | sich von den krummen lan neren.
Hübner, Buch Daniel (
omd.
, Hs.
14.
/
A. 15. Jh.
):
Er gerte in dem mute | Sat werden von den crumen.
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
37, 2
(
osächs.
,
1570
/
7
):
nimb ein bröttlein, das zum spunde eingehet, mache ein krimlein darein.
2.
die obere weiche und lockere Erde ›Ackerkrume‹.

Belegblock:

Doubek u. a., Schöffenb. Krzemienica (
schles. inseldt.
,
1477
):
do hot der gesworen man [...] geczewget, wÿ das her keÿnen reÿn nicht gesaeen hot [...] wen eÿne kroͤmen vnd do ist gras off gehaen worden.