kriegsgewerbe,
das
.
1.
›Kriegsläufte, im Gange befindlicher Krieg‹; zu
1
2, (
das
) 1.

Belegblock:

Chron. Augsb. (
schwäb.
, zu
1563
):
Die rö. kay. may. hat etliche mandaten ausgeen [...] lassen, daß bei disen sorglichen leuffen und kriegsgewerben [...] gute fürsechung bescheche.
Barack, Zim. Chron. (
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
mag [...] die ursach gewesen sein, das er den haufen kriegsvolk [...] in allem kriegsgewerb ohne erlaubt verlassen.
so war iedoch der apt bei sollichem kriegsgewerb ni sicher.
2.
›geworbenes Kriegsvolk‹.

Belegblock:

Barack, Zim. Chron. (
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
dessgleichen befand sich was reuterei und kriegsgewerb umb Wirmlingen und dem Spaichinger thal.