irdischheit,
1.
›etw., was irdische Substanz hat‹;
Sprache der Alchimie und Heilkunde.
Bedeutungsverwandte:
(s. v.
).
Belegblock:
Belkin u. a., Rösslin. Kreutterb.
182, 1
(
Frankf.
1535
):
so die wesserigkeyt, die irdischheyt vnd das feur durch einander geht.
sie [menschen] sind irdisch und gehören zu der irdischeit.
Barke, Spr. d. Chymie.
1991, 272
.
2.
›Anhänglichkeit an das Irdische, an das Erdenleben‹;
Belegblock:
von irdenscheit ze einer geistlichen und engelschlichen glicheit verbildet.
so im [dem menschen] ellǔ irdeschheit ieme enpfellet, und daz untoͤdemklich kleit des kǔnftigen iemer werenden liehtes ieme wirt geeigent in einer verdrossenheit aller zitlichkeit.
Glatz, Chron. Bickenkl.
(
önalem.
,
um 1640
):
das mir gleichsam hin krüechen in der irdischeit gleich als die schwarzen koller.