immern,
V.
›immer sein, ewig sein‹; in beiden Belegen rhetorisch (als Teil einer figura etymologica durch Morphemsynonymie) verwendet;
zu 1.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok. (
nrddt.
,
14. Jh.
):
Daz spricht: das immer immert | Und des nimmer mac zugen | Die sule die dar inne sten.
Primisser, Suchenwirt  (
oobd.
,
2. H. 14. Jh.
):
Der ewikleichen immert | Und der ye waz an anevanch, | Und ist an allen underschranch.