heroisch,
Adj.;
zur Etymologie vgl.
Kluge/S.
.2002, 409
1.
›heldenhaft, tapfer‹.Wortbildungen:
heroischheit
Belegblock:
Der aller vortrefflichste Keyser aus Griechenland Alexander / hat von seinen Heroischen Thaten vn̄ erobertē Koͤnigreichē den Namen eines Grossen vberkommen.
An dapffern / heroischen Regenten hat es auch nicht gemangelt.
Viel dergleichen mehr heroische GEORGIOS zehlet deß Martis Kriegs⸗Register.
Schulz/Basler
1, 266
.2.
›von erhabener Wirkung; majestätisch, dem Schlichten entgegengesetzt‹; als Terminus der Kunsttheorie.Zur Sache vgl.
Sulzer, Allgemeine Theorie der Schönen Künste, Bd.
, Leipzig 1771, 535f.1
Belegblock:
Jnsonderheit diese vnsere gegenwaͤrtige [Poesie] / weil sie auff eine sehr schwere / Heroische / hohe / vnd zuvor in Teutsch nie beschriebene arth angefangen.
Die Barden [...] haben [...] ritterliche thaten mit heroischen Versen beschrieben / vnd mit suͤßen melodien zue der leyer gesungen.
Ebd.
39, 9
: mussen vnd koͤnnen wir sie an statt der heroischen verse gar wol behalten: inmassen dann auch die Niderlaͤnder zue thun pflegen.