herling,
hirling,
der
.
›kleine und nicht ausgereifte Weintraube aus Spätblüten‹.
Bedeutungsverwandte:
; vgl. .

Belegblock:

Luther.
Hl. Schrifft. Jer. 31, 29
/30:
Zur selben zeit / wird man nicht mehr sagen / Die Veter haben Heerlinge gessen / vnd der Kinder zeene sind stumpff worden / Sondern ein jglicher wird vmb seiner missethat willen sterben / Vnd welcher Mensch heerlinge isset / dem sollen die Zeene stumpf werden.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel (
Straßb.
1466
):
er baite das er macht weinber: vnd er macht hirling
(
Luther
1545:
Heerlinge
).
Voc. rerum (
Augsb.
v. 1474
):
Labrusta weinter traub vel herling.
Luther a. a. O. Esr.
5, 20
; Hes.
18, 2
;
Krünitz, Oeconomische Enzyklopädie
23, 56
;