Helm, H. v. Hesler. Apok.
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
Weder armut noch gewant | Heiliget uns noch vordamnet.
Wie meynet aber S. Peter, das wyr Gott sollen heyligen? wie konnen wyr yhn heyligen, muss er nicht uns heyligen?
Es war aber jnen gegeben zum zeichen und erinnerung des rechten kuͤnfftigen und von Gott verheissnen Osterlambs und Opffers, durch welches tod und blut wir von suͤnden gewasschen und warhafftig geheiliget werden.
Ders. Hl. Schrifft.
1. Thess. 5, 23
(
Wittenb.
1545
):
Er aber der Gott des Friedes / heilige euch durch vnd durch / und ewer Geist gantz sampt der Seele vnd Leib / müsse behalten werden vnstrefflich auff die zukunfft vnsers HErrn Jhesu Christi.
Quint, Eckharts Trakt.
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
wan diu werk enheiligen uns niht, sunder wir suln diu werk heiligen.
Stambaugh, Milichius. Zaubert.
19, 3
(
Frankf./M.
1563
):
Darumb heyliget euch unnd seid heylig.
Feudel, Evangelistar
43, 20
(
omd.
,
M. 14. Jh.
):
Den der vater hat geheyleget unde gesant in dy werlt.
zu Dohna u. a., Staupitz/Scheurl
51
(
Nürnb.
1517
):
Hirinn werden die jungen kinder selig gemacht und iezuzeiten in muterleib geheiligt.
Reichmann, Dietrich. Schrr.
109, 9
(
Nürnb.
1548
):
das wir das blut Christi dafuͤr ansehen [...] sollen / das [...] es diene zur heiligūg allē so biß an der welt ende sollen geheiliget werdē.
Kehrein, Kath. Gesangb.
(
Nürnb.
1567
):
Der heilig Geist ein warer GOtt, | Von beiden seinen ausgang hat, | Nemblich vom Vater vnd dem Son, | Der die gleubign heiliget schon.
Ruh, Bonaventura
338, 24
(
oschwäb.
,
2. V. 15. Jh.
):
vmb was sach er lydet, [...] wann vmb din erluchtung, vmb din erlösung, vmb din hailigung, vmb din erclaruͦng stirbt er in marter.
Hohmann, H. v. Langenstein. Quästio
211, 75
(
moobd.
,
1. H. 15. Jh.
):
Dye aindlefft hilff ist, das wir schüllen gedënkchen, das wir sein geheiligt vnd geweicht in der tawff.