heilich,
›Heirat, Eheschießung‹; metonymisch auch: ›Ehevertrag‹.
Gehäuft wmd.
Wortbildungen:
heilichen
heilichsberedung
heilichschliessen
heilichsgut
hielichpfennig
hielichtag
hinlichen
hinlichsgab
hinlichsteuer
Belegblock:
A. 1583 [...] sol Wilhelmus von Nassau [...] des admirals dochter (Coligny) zur ehe genomen [...] (haben). [....]. Und sult disser heilich ein gutte fruntschaft erhalten zwischen den von der reformeirten religion in Frankrich [...], und den Geusen in den Nederlanden.
wegen des verschriebenen Leibgedinges
hinlichsgab. Antwort der scheffen, es habe ein jedes kint seine breutgab [...] zue geniessen gleich seinen andern erbgut, alsolang die ältern leben [...]; es werde dan auf der heiligesberedthung verner mit ausdruklichen worten vorbehalten.
[er] wolt yme geben sin schone dochter Generie vnd das konigrich mit zu hinlich sture.
Ebd.
181, 32
: wan er sich in diesem lande nit hinlichen wolde.
Ebd.
221, 9
: vff das der hinlich vorgang habe vnd vollenzogen werde.
Ebd.
245, 17
: ir wyssent wol, wie der greffe von Richement [...] zu mir gesant vnd sinen neffen zu hinlichen mit miner dochter.