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gleis,
das
,
gleise,
die
;
zu
mhd.
(ge)leis(e)
›Spur‹
().
›Rad-, Wagenspur‹; mehrfach ütr.: ›Bachbett‹ (a. 1469); ›Gelände, für das man zuständig ist‹ (a. 1573); ›Abstand der Räder einer Wagenachse‹ (a. 1630); oft phrasematisiert.
Phraseme:
das gleis überfaren
›aus der Spur kommen‹;
aus dem gleis faren
›vom rechten Weg abkommen‹;
im alten gleis bleiben
.
Bedeutungsverwandte:
, .

Belegblock:

Mieder, Lehmann. Flor.
85, 5
(
Lübeck
1639
):
Der das Gleis vberfahren hat / vnd wil sich nicht wieder drein bringen lassen / der ist ein Letzkopff.
Ebd.
869, 10
:
Es ist kein Fuhrmann so gut / er faͤhrt bißweilen außm Gleis.
Dasypodius (
Straßb.
1536
):
Jch fare auß dem geleyß / Jch tritte ab / oder verfehle.
Henisch (
Augsb.
1616
):
Gleisse / Wagengleisse / Furche / fulcus, orbita, vestigium [...]. Wann man inn der alte gleisse bleibt / so fehrt man nicht bald jrre.