gewinnung,
die
.1.
›Gewerbe‹; meist als Metonymie: ›eigener Geschäftsgewinn‹, dazu konversosem: ›über den Wert e. S. hinausgehende Zahlung an einen anderen und dessen Gewinn‹; Belegblock:
Si
[Juden]
suͤllen auch niht dheinerlei gewinnung noch aribeit hie haben. Ebd.
404, 17
.Zur Konverse:
ob der Crist von solchem gelihen gelt dem Juden icht gesuch. wechsell. gewynnung. oder liebung gebe͂ hett.
13½ guldin, so man mir Wilhalm Richebach umb ain ½ Maͤchelsch tuͦch vor der fasten meß anno 74 zuͦ geschriben hat und da mit gancz gewinong abzogen.
Das lauft und thuet 15½ per cento gewinnung.
‒
Vgl. ferner s. v. .Belegblock:
dô bleip im got, dâ got istic ist sîn selbes, niht nâch einer enpfâhunge sîn selbes noch nâch einer gewinnunge sîn selbes, mêr: denne in einer isticheit, daz got in im selber ist.
4.
›Gotteskindschaft des Menschen‹; vgl. 24 (Übertragung des Eltern-Kind-Gedankens auf das Verhältnis Gott-Mensch; zusätzliches Hineinspielen des Geschenk-Gedankens von 13).Belegblock:
ir enpfiengt den geyst der gewynnung
[Var. 1475
erwoͤlung2
–1518: ;
kindlicher GeistLuther
1545, Röm. 8, 15: ]
der súne gotz.